Das Programm
Entdecken Sie das aktuelle Konzertprogramm des Sinfonieorchesters Villingen-Schwenningen und freuen Sie sich auf musikalische Höhepunkte von klassischer Sinfonik bis zu besonderen Konzertprojekten.
anstehende Konzerte
Festkonzert am Tag der Deutschen Einheit
Das wunderbare Geheimnis der Tonkunst: Beethovens Fünfte
Ein Konzertabend zwischen romantischer Poesie, feiner Klavierkunst und Beethovens kraftvoller Fünfter.
- 03. Oktober 2026
- 16:30 Uhr
- Franziskaner - Konzerthaus
Dirigent: Achim Fiedler
Eva Garet, Klavier
E.T.A. Hoffmann: Ouvertüre zur Oper „Der Trank der Unsterblichkeit“
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op.67
Die Verbindung dieser drei Werke zeigt unterschiedliche Facetten einer Epoche im Umbruch. Von der romantischen Poesie Hoffmanns über die kammermusikalische Feinheit des 4. Klavierkonzerts bis hin zur großen Form der 5. Sinfonie entsteht ein vielschichtiger Konzertabend. Wir laden Sie ein, bekannte Musik neu zu hören, ihre innere Dramaturgie bewusst zu erleben und Unbekanntes zu entdecken.
Eingeleitet wird der Abend durch die Ouvertüre zur Oper „Der Trank der Unsterblichkeit“ von E.T.A. Hoffmann. Im Zentrum des Programms steht Beethovens 4. Klavierkonzert, das innerhalb seines Schaffens eine besondere Stellung einnimmt. Das Soloklavier setzt hier ohne Begleitung, zart und dolce mit dem Hauptthema in G-Dur ein und eröffnet das Werk versonnen und ohne jegliches Spektakel. Beethovens 5. Sinfonie, oft einfach „Die Fünfte“ genannt, steht wie kaum ein anderes Werk für die Kraft und Ausdrucksstärke der Musik. Ihr markantes Eingangsmotiv ist weltbekannt und markiert den Beginn einer musikalischen Entwicklung von zuvor nie gekannter Dramatik, die von Aufbruch und Hoffnung geprägt ist. Die Sinfonie entfaltet einen eindrucksvollen Weg von der Dunkelheit ins Licht und gehört bis heute zu den eindringlichsten musikalischen Erfahrungen – besonders im Konzertsaal.
Eva Garet
Die erst 19-jährige Pianistin Eva Garet hat bereits eine beeindruckende internationale Karriere begonnen und sich einen Platz unter den herausragenden jungen Talenten der klassischen Musikszene gesichert. Die Schülerin von Mihaela Zamfirescu am Nationalen Klavierkolleg „George Enescu“ in Bukarest spielt seit ihrem fünften Lebensjahr Klavier und gewann bereits zahlreiche erste Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Mit elf Jahren debütierte sie als Solistin mit Orchester; heute umfasst ihre Karriere Auftritte mit führenden Sinfonieorchestern und Dirigenten in Rumänien und ganz Europa.
Sonderkonzert "The Armed Man" mit dem Projektchor VS
Kann Musik Frieden stiften? Karl Jenkins’ „The Armed Man: A Mass for Peace“ ist ein eindringliches Antikriegswerk über Zerstörung, Verlust und die Hoffnung auf eine friedlichere Zukunft.
- 15. November 2026
- 17:00 Uhr
- Franziskaner - Konzerthaus
Thomas Haverkamp
Katharina Göhr, Mezzosopran
Gürkan Gider, Muezzin
Gabriel Fauré: Cantique de Jean Racine
Karl Jenkins: The Armed Man - a mass for Peace
Bringt Musik Frieden? Können wir mit Musik Frieden stiften? Karl Jenkins Botschaft in seiner Mass for Peace ist klar. Frieden ist besser als Krieg. Sein interregligiöses Oratorium zählt zu den großen Antikriegsstücken der Gegenwart. Es ist ein Werk von erdrückender Aktualität und umfassender kosmopolitischer Bedeutung. Es geht um die psychologische Vorbereitung des Kriegs, um Kampf und Zerstörung und um die Verzweiflung angesichts der vielen Toten und der verbrannten Erde. Gleichzeitig öffnet das Werk aber auch die Hoffnung auf eine neue Ära, in der Trauer, Schmerz, Gewalt und Tod überwunden werden.
Neujahrskonzerte "Bei uns z'haus"
Ein beschwingter Jahresauftakt ganz im Zeichen Wiens: Zum 200. Geburtstag von Josef Strauss verbindet das Neujahrskonzert glanzvolle Walzer, beliebte Operettenmelodien und gemütliche Schrammelmusik zu einem abwechslungsreichen musikalischen Streifzug.
- 01. Januar 2027
- 03. Januar 2027
- 17:00 Uhr
- Franziskaner - Konzerthaus
Achim Fiedler
Von der Musik der großen Ballsäle mit Werken der Strauss-Dynastie, Franz Lehár und Emmerich Kalman zur Wiener Gemütlichkeit beim Heurigen mit Schrammelmusik
Nach unserem Ausflug in die Metropolen in der vergangenen Saison kehren wir nach Wien zurück. Im Zentrum steht diesmal ein besonderes Jubiläum: Der 200. Geburtstag von Josef Strauss (20.8.1827). Der von seinem Bruder Johann als „der Musikalischere“ geschätzte Komponist bildet den Schwerpunkt eines Programms, das von glanzvollen Ballsälen bis zur gemütlichen Heurigen-Atmosphäre reicht.
Wir laden Sie ein in die prächtigen Ballsäle zu den großen Walzern der Gebrüder Strauss und der schwungvollen Musik ihrer Nachfolger Franz Lehár und Emmerich Kálmán. Ein besonderes Highlight markiert Kálmáns „Gräfin Mariza“, die seit ihrer Uraufführung 1924 im Theater an der Wien zu den größten Erfolgen der Operettengeschichte zählt.
Einen bewussten Kontrast dazu bildet die Welt der Schrammelmusik. Benannt nach den Gebrüdern Johann und Josef Schrammel, sorgt diese Besetzung für eine unmittelbare, persönliche Nähe und verbindet festliche Pracht mit Momenten der Wiener Gemütlichkeit. Zwischendurch widmen wir uns einem besonderen wienerischen Vergnügen: dem Eislaufen – natürlich mit der passenden Musik von unserem Jubilar, dem „Pepi“ Strauss.
Begleiten Sie uns bei diesem abwechslungsreichen Streifzug und starten Sie mit uns beschwingt in ein hoffentlich glückliches und gutes neues Jahr!
Vier Jahreszeiten
Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ lassen Natur in all ihren Facetten hörbar werden – von Vogelrufen und Sommergewittern bis zur klirrenden Kälte des Winters. Hannes Wagner verbindet dabei als Solist und Leiter virtuose Spielfreude mit musikalischer Eleganz.
- 14. März 2027
- 17:00 Uhr
- Franziskaner - Konzerthaus
Hannes Wagner, Violine und Leitung
Wolfgang A. Mozart: Sinfonie F-Dur K. 112
Antonio Vivaldi: Winter und Frühling aus den Vier Jahreszeiten
Antonio Vivaldi: Sommer und Herbst aus den Vier Jahreszeiten
Dieses Konzert stellt den Wandel der Natur in den Mittelpunkt und verbindet barocke Bildhaftigkeit mit klassischer Eleganz. Antonio Vivaldis Vier Jahreszeiten gehören zu den wirkungsmächtigsten Werken der Musikliteratur. In diesem Zyklus mit vier Violinkonzerten werden Naturphänomene im klanglich unmittelbar erlebbar: Die klirrende Kälte des Winters, das Erwachen der Flora, flirrende Sommerhitze und die Freuden bei der Ernte finden in genialen Motiven ihren Ausdruck. Vogelrufe, Gewitter und sausende Winde bieten dem Solisten Raum für virtuose Entfaltung und regen die Fantasie des Publikums an.
Hannes Wagner
Mit Hannes Wagner steht ein vielseitiger junger Musiker im Zentrum des Abends, der im Format „Play and Conduct“ sowohl als Solist als auch Leiter mit dem Orchester musiziert. Dem hiesigen Publikum ist er bereits durch seine Auftritte als Konzertmeister des Sinfonieorchesters bestens bekannt. Seine musikalische Laufbahn begann Wagner im Alter von vier Jahren. Nach frühem Unterricht bei Christoph Wyneken setzte er seine Ausbildung als Jungstudent bei Boris Kucharsky an der Hochschule für Musik Trossingen fort. Seit Januar 2026 ist er zudem Praktikant beim WDR Funkhausorchester.
Beethovens Reisen
Ein vergnügliches Konzert zum Muttertag
Ein abwechslungsreicher Konzertabend mit Werken von Rossini, Mozart und Beethoven. Mit Solistinnen und Solisten des Sinfonieorchesters sowie Oboist Norbert Strobel als besonderem Gast. Höhepunkt und Abschluss ist Beethovens 2. Sinfonie.
- 09. Mai 2027
- 17:00 Uhr
- Franziskaner - Konzerthaus
Achim Fiedler
Norbert Strobel, Oboe
Simon Eisele, Klarinette
David Pastor, Horn
Robert Oros, Fagott
Gioacchino Rossini: Ouvertüre zu „Der Barbier von Sevilla“
W.A. Mozart: Sinfonia Concertante Es-Dur für Bläser für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Orchester
Ludwig van Beethoven: 2. Sinfonie D-Dur op.36
Drei große Komponisten, ein faszinierender Konzertabend: Schwungvoll eröffnet Rossinis Ouvertüre zu Der Barbier von Sevilla das Programm, bevor Mozarts klangvolle Sinfonia concertante für Bläser und Orchester – mit Solistinnen und Solisten des Sinfonieorchesters – im Mittelpunkt steht. Als besonderer Gast spielt erneut Oboist Norbert Strobel, der aus Brigachtal stammt, mit den VS-Sinfonikern. Weitere Solisten des Orchesters sind David Pastor, Simon Eisele und Robert Oros. Den krönenden Abschluss bildet Beethovens 2. Sinfonie – ein Werk voller Lebensfreude und Optimismus, entstanden in einer der schwierigsten Phasen seines Lebens. Ein Konzert, das die musikalischen Verbindungen zwischen Wien und Italien sowie drei außergewöhnliche Komponisten eindrucksvoll erlebbar macht.
„Leidenschaftlich grenzenlos“
Saisonfinale voller Emotionen
Zum Abschluss der Saison treffen große Romantik und beeindruckende Virtuosität aufeinander: Lena Josephine Majewski interpretiert Clara Schumanns Klavierkonzert, bevor Tschaikowskis 5. Sinfonie für einen kraftvollen und bewegenden Schlusspunkt sorgt.
- 25. Juli 2027
- 18:00 Uhr
- Franziskaner - Konzerthaus
Dirigent: Achim Fiedler
Lena Majewski, Klavier
Piotr I. Tschaikowsky: Romeo und Julia, Fantasie-Ouvertüre
Clara Schumann: Klavierkonzert a-Moll
Piotr I. Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll
Zum Saisonabschluss erwartet Sie ein Konzert voller Leidenschaft und großer Emotionen. Im Mittelpunkt steht Clara Schumanns einziges Klavierkonzert – ein jugendlich-frisches Meisterwerk voller Virtuosität und poetischer Ausdruckskraft, interpretiert von der vielfach ausgezeichneten Pianistin Lena Josephine Majewski aus Villingen-Schwenningen.
Den zweiten Höhepunkt bildet Tschaikowskis berühmte 5. Sinfonie, die mit ihrer eindrucksvollen Dramatik und ihrem bewegenden „Schicksalsmotiv“ zu den bedeutendsten Werken der sinfonischen Literatur zählt. Ein klangvoller Saisonabschluss mit zwei außergewöhnlichen Meisterwerken der Romantik.
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