Chefdirigent Achim Fiedler hat für die Saison 2026/2027 wieder ganz wunderbare Konzerte für Sie zusammengestellt. 2027 ist Beethoven-Jahr (200. Todestag); nach dem „ausgefallenen“ Beethovenjahr 2021 eröffnen wir unsere Spielzeit bereits am 3. Oktober 2026 mit einem Programm rund um den Bonner Meister. Beethovens 5. Sinfonie mit ihrem markanten Anfangsmotiv gehört zu den bekanntesten Werken überhaupt. Das Werk wurde nach seiner Uraufführung allerdings von einigen Zeitgenossen als verworren und unverständlich kritisiert, sprengt es doch alle bisherigen Konventionen. Freuen sie sich auf die junge Pianistin Eva Garet in Beethovens „romantischstem“ Konzert, seinem 4. Klavierkonzert.
Beim Neujahrskonzert (1. und 3. Januar 2027) bleiben wir nach dem Besuch einiger Metropolen dieses Mal „Z’Haus“ und freuen uns auf Schmankerl aus Wien. Von der Musik der großen Ballsäle mit Werken der Strauss-Dynastie, Franz Lehár und Emmerich Kalman bis zu Wiener Gemütlichkeit beim Heurigen mit Schrammelmusik ist für jeden etwas dabei. Dann heißt es Vivaldi und Mozart – auch das März-Konzert sollten sie also nicht verpassen: Mit Vivaldis Vier Jahreszeiten, gespielt von unserem Konzertmeister Hannes Wagner, gerahmt von zwei jugendlich-frischen Mozart-Sinfonien läuten wir den Frühling ein.
Am Muttertag laden wir zu einem vergnüglichen Konzert rund um Beethoven. „Beethovens Reisen“ fanden wohl eher im Kopf statt; aber wer muss schon reisen, wenn man eine Welt im Kopf hat und Komponistenkollegen wie Rossini ehrfürchtig zu Besuch kommen: Mozarts delikate Bläser-Concertante erleben sie mit Norbert Strobel und den exquisiten Holzbläsern unseres Orchesters. Eine Ouvertüre von Rossini eröffnet unser Programm, natürlich die zu der von Beethoven so geschätzten Oper Der Barbier von Sevilla. Beethovens italienischste und leichteste Sinfonie, seine zweiten Sinfonie beschließt unser Konzertprogramm. Wenn wir im Sommerkonzert noch eine Schicksals-Sinfonie und noch eine Fünfte spielen – dann kann das nur die fünfte Sinfonie von Tschaikowsky sein. Mit seiner fantastischen Ouvertüre zu Romeo und Julia und dem romantischen Klavierkonzert von Clara Schumann wird unser Saisonfinale wahrlich „leidenschaftlich grenzenlos“. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Lena Majewski, die seit ihrem Auftritt bei unserer ersten Konzert der Reihe Bühne-frei erfolgreich Ihren Weg als Pianistin geht.